Wie funktionieren Algorithmen?

Algorithmen sind überall und sie sind in vielen Fällen das bestgehütete Geschäftsgeheimnis überhaupt. Wie bspw. der Google-Algorithmus seine Ergebnisse findet und sortiert, wie in welcher Reihenfolge Facebook und Instagram Eure Postings anzeigen oder welche Videos Euch YouTube vorschlägt: Streng geheim, aber nicht völlig undurchschaubar.

Über Reverse Engineering können die Algorithmen teilweise nachgebaut werden, wir verstehen ihre Funktionsweise dann im Detail besser und können versuchen, sie auszureizen.

Video auf YouTube ansehen: Algorithmen in drei Minuten erklärt.

„Schütte 80 Gramm Weizenmehl in eine Rührschüssel. Schlage ein Hühnerei auf und gib es zusammen mit 120 Milliliter Milch und einer Prise Salz dazu. Jetzt alles miteinander verrühren und eine Stunde stehen lassen.“

Dieses schnelle Pfannkuchen-Rezept ist eine Koch-Anleitung, ein Schritt-für-Schritt-Guide für eine spezielle Aufgabe in der Küche. Es ist ein Algorithmus.

Die Grundlage der Digitalisierung

Algorithmen können einfach sein wie unser Pfannkuchen-Rezept oder sehr, sehr, sehr komplex und kompliziert. Wichtig ist: Sie sind die Grundlage der Digitalisierung. Ohne Algorithmen keine GPS-Navigation, kein Online-Banking, keine Google-Suche und kein Instagram-Feed. Ohne Algorithmen kein Internet, keine elektronische Steuerung – ja, nicht mal ein Mittagessen.